Inklusionsfördernde Projekte

Unsere laufenden Projekte und Veranstaltungen

Public Lecture mit Ingrid Brodnig

14. Juni 2018
19:00 im Kepler Salon

"Internet und Menschenrechte"

Ingrid BrodnigIn der heutigen Zeit verbreiten sich Informationen im Internet explosionsartig und können von überall und jederzeit abgerufen werden. Dies birgt einerseits die Gefahr der Übersättigung, andererseits aber auch die Gefahr falsch oder, paradoxerweise, nicht genug informiert zu sein. Viele Personen mit Migrationsbiografie machen leider oft negative Erfahrungen im Internet: Diskriminierung, Cyber-Mobbing, Verbreitung von falschen Informationen und rassistischen Äußerungen... Insbesondere betrifft das migrantische Frauen, die in ihrem täglichen Leben von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind. Sie erleben Rassismus, sie erleben Sexismus.

In der Diskussion beschäftigen wir uns u.a. mit folgenden Fragen: Wie können wir als UserInnen gesellschaftspolitische Änderungen unterstützen? Wie können wir im Internet eine qualitative Informationsstruktur schaffen, die letztendlich als Ort für demokratische / politische Bildung genutzt wird?

Ingrid Brodnig, geb. 1984, ist Publizistin und Buchautorin. Im Fokus ihrer Arbeit stehen digitale Themen. 2017 wurde sie zum „Digital Champion“ Österreichs für die Europäische Kommission ernannt, als solche soll sie die Digitalisierung Europas mitvorantreiben. 2016 erschien ihr Bestseller „Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können“, für das sie mit dem Bruno-Kreisky Sonderpreis für das politische Buch ausgezeichnet wurde.  

Eine Kooperation von migrare und Kepler Salon

Info und Anmeldung:
Vera Lujic-Kresnik
0732 / 66 73 63 DW 19
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Rassismus? Mog i ned!

Gemeinsam ein Zeichen setzen

Rassismus? Mog i ned! 2018Der Internationale Tag gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am 21. März ist Anlass, um öffentlich ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und ein respektvolles Miteinander zu betonen. Nach wie vor ist Rassismus für viele trauriger Bestandteil ihres Alltags. Sei es in der Öffentlichkeit, der Schule oder am Arbeitsplatz – rassistische Bemerkungen sind an der Tagesordnung und dabei kann man von Glück sprechen, wenn es bei Bemerkungen bleibt. Statistiken zeigen, dass strafrechtliche Delikte – und damit sind nicht verbale Beleidigungen gemeint – in den letzten Jahren zunehmen.

Die Initiative „Rassismus? Mog i ned!“ ruft deshalb zum OÖ-weiten Radioballett gegen Rassismus auf. Auch migrare beteiligt sich mit den Partnerorganisationen Land der Menschen, Jugendrotkreuz OÖ, Arcobaleno, Diakoniewerk, Volkshilfe OÖ, SOS Menschenrechte, Friedensstadt Linz an dieser Aktion.

Ein Radioballett ist eine gemeinschaftliche Aktion im öffentlichen Raum, angeleitet durch ein Hörspiel. Um 11.45 Uhr startet auf Radio FRO – im Großraum Linz auf 105 MHz zu empfangen – das Hörstück mit einfachen Bewegungsanleitungen. In Linz versammeln sich die InitiatorInnen mit rund 100 SchülerInnen am OK Platz um das 15-minütige Radioballett umzusetzen. Es entsteht dadurch ein starkes Bild für ein respektvolles Miteinander. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, selbst mitzumachen. Entweder beim Radioballett am Linzer OK Platz, oder gemeinsam mit KollegInnen oder FreundInnen – dort wo man sich gerade befindet. Macht ein Foto oder ein Video davon und teilt ihn auf Facebook unter #rassismusmogined

Die InitiatorInnen möchten so, mit möglichst vielen Menschen gemeinsam und gleichzeitig ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Für das Radioballett braucht es ein Smartphone mit Radioempfang oder ein Pocketradio.

Alle weiteren Infos finden Sie auf der Homepage der Plattform und im Facebook:

www.rassismusmogined.at
facebook.com/rassismusmogined

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Peer-Frauen-Tandem networking.komm!

Migrantinnen unterstützen Migrantinnen

Im Rahmen des Frauenspezifischen Projektes migra

migrare Peer-Frauen-Tandem 2017Migrantinnen, die in Österreich schon länger leben und ihren Platz in der Gesellschaft gefunden haben (Inklusionsexpertinnen!), unterstützen Migrantinnen, die den Inklusionsweg noch vor sich haben. Sie bilden Tandems und netzwerken gemeinsam, tauschen ihre Erfahrungen aus und gestalten aktiv und positiv den Inklusionsprozess.

Gemeinsame Aktivitäten:

  • Individuelle Aktivitäten der Tandempaare
  • Begleitung während des gesamten Tandemprozesses durch migrare
  • Gruppentreffen aller Tandempartnerinnen
  • Workshop zu inklusionsrelevantem Thema
  • Info-Mails mit nützlichen Tipps und Informationen
  • Einladung zum migrare-Frauenfest

Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.

Projektfolder

Alle Infos:
Vera Lujić-Kresnik
Tel.: 0732/66 73 63 DW 19
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Tandem-Projekt sprechen.komm!

migrare Projekt Tandem sprechen.komm! 2017

Im Rahmen des Frauenspezifischen Projektes migra

Frauen mit und ohne Migrationshintergrund schließen sich zu Paaren zusammen, um die Welt aus einem neuen Blickwinkel heraus zu betrachten. Bei den regelmäßigen Treffen lernen sich die Tandempartnerinnen besser kennen, haben die Chance die Perspektive zu wechseln und viel voneinander zu erfahren.

Das Tandem-Projekt ist eine interessante Möglichkeit, andere Frauen und Kulturen kennen zu lernen, bestehende Deutschkenntnisse zu verbessern, gemeinsame Leidenschaften zu teilen oder sogar neue zu entdecken.

Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.

Projektfolder

Nähere Informationen bei:
Sabine Schandl
Tel.: 0676/846954-826
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

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Geschlecht und Herkunft: Folgen für die (Psycho-)soziale Arbeit

Public lecture im Rahmen des Frauenspezifischen Projektes migra

Dienstag, 14. November 2017, 19:00 - 21:00
Wissensturm, 4020 Linz

migra Public Lecture 2017 Martina Tissberger

migrare richtete in der Veranstaltungsreihe „migra“ den Blick auf die Verwobenheit zwischen Rassismus und Sexismus. In diesem Jahr ging Dr.in Martina Tißberger der Frage nach, wie sich Rassismus und Sexismus auf die psychotherapeutische und psychosoziale Arbeit auswirken und wie Fachkräfte damit umgehen. Es wurde diskutiert, wie mit bestehenden Machtverhältnissen umgegangen werden kann.

migrare – Zentrum für MigrantInnen OÖ arbeitet seit über 30 Jahren für Chancengleichheit und Teilhabe.  Im Rahmen des Projektes „migra“ richtet sich der Blick auf Benachteiligungen aufgrund von (vermeintlichem) Geschlecht bzw. Herkunft.

Dr. in Martina Tißberger ist Professorin mit dem Schwerpunkt Interkulturalität an der FH OÖ. Sie promovierte im Fach Psychologie an der freien Universität Berlin und lehrte und forschte u.a. an der UC Berkeley, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg.

Eine Kooperation mit der Volkshochschule der Stadt Linz

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21. März - Internationaler Tag gegen Rassismus

 

Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus und für Respekt und Offenheit am Dienstag, den 21. März 2017 ab 12 Uhr auf der Linzer Landstraße/Martin-Luther-Platz.

 

migrare Rassismus? Mog i ned!Rassismus nimmt wieder zu! Oberösterreichische Organisationen betonen daher umso stärker Respekt und Toleranz für JEDEN Mitmenschen.

PRESSEKONFERENZ
Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesrat Rudi Anschober am 21. März 2017 wurden neue Argumente für ein gutes Zusammenleben in unserem überarbeiteten Taschenbuch „Da mach´ ich nicht mit!“ präsentiert.

INFOSCREENS
Die Infoscreens der Linz-AG informierten ebenfalls über den Welttag gegen Rassismus.

STRASSENAKTION
Bei einer Straßenaktion auf der Linzer Landstraße machten unsere Pandabären - internationele Maskottchen für Antirassismusarbeit - PassantInnen auf das wichtige Thema „Rassismus“ aufmerksam. Ein neuer Flyer informierte über Rassismus heute und Handlungsmöglichkeiten für jeden einzelnen. Zusätzlich gab es vor Ort die Möglichkeit, ein Foto-Statement gegen Rassismus abzugeben. 

LESEBÜHNE
Zum Abschluss gab es auf der Linzer Lesebühne am 24. März 2017 ein Programm zum Thema Rassismus (Salonschiff Florentine).

Informiere dich auch auf unserer Website: www.rassismusmogined.at oder besuche unsere Facebookseite und sei aktiv in der großen Gemeinschaft gegen Rassismus und Diskriminierung!

Rassismus? Mog i ned! ist eine gemeinsame Kampagne von:
migrare - Zentrum für MigrantInnen OÖ, SOS Menschenrechte, Volkshilfe OÖ, Pulpmedia, Land der Menschen - Aufeinander zugehen OÖ, Diakoniewerk, Gewerkschaftsjugend OÖ, Österreichisches Jugendrotkreuz OÖ, Friedensstadt Linz und  Arcobaleno - Verein Begegnung.

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Fachtagung "Migration und Arbeitswelt" 2017

Sprungbrett statt Hängematte?! Der Beitrag des Sozialstaates zur Arbeitsmarktintegration

Bereits zum 10. Mal wurde heuer die Fachtagung „Migration und Arbeitswelt“ von AK OÖ, bfi OÖ, Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung und migrare - Zentrum für MigrantInnen OÖ veranstaltet.

Unter dem "Titel Sprungbrett statt Hängematte!? - Der Beitrag des Sozialstaates" fanden am Vormittag vier Workshops mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt. Am Nachmittag begrüßte Sepp Wall-Strasser vom ÖGB die Gäste der Fachtagung. Anschließend wurden die Ergebnisse aus den Workshops präsentiert.

Fachtagung 2017  Fachtagung 2017  Fachtagung 2017 

Fachtagung 2017  Fachtagung 2017  Fachtagung 2017

Ein Highlight war sicher die Videopräsentation des Songs Schicksale der Band TEXTA, die diesen Titel und das dazu passende Video extra für die 10. Jubiläumsfachtagung komponiert und aufgenommen haben. Abgerundet wurde der Nachmittag durch informative Vorträge von Christine Stelzer-Orthofer von der JKU zum Thema "Der Sozialstaat im Wandel: Zwischen Inklusion und Exklusion" sowie von Sabine Hafner vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz zum Arbeitsmarktintegrationsgesetz und dem Verpflichtenden Integrationsjahr. Die Fachtagung 2017 wurde moderiert von Asiye Sel von der AK Wien.

WORKSHOP #1
BEDARFSORIENTIERTE MINDESTSICHERUNG
Markus Brandner - Präsentation
Arbeiterkammer OÖ, Rechtsreferent Rechtsschutz Linz
Reinhold Medicus-Michetschläger - Präsentation
Büro der Landesrätin Birgit Gerstorfer, Referent für das Sozialressort

WORKSHOP #2
JOB WEG - WAS NUN?
Arbeitslosengeld, Notstandshilfe und die Auswirkungen eines möglichen Hartz IV-Modells für Österreich
PräsentationDie soziale Seite der Hartz-ReformenHartz - Reformen, Folgen und Alternativen
Sarah Bruckner
Arbeiterkammer Wien, Abteilung Arbeitsmarkt und Integration
    
WORKSHOP #3
ÜBERBLICK ÜBER UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEITEN DES AMS OÖ BEI AUS- UND WEITERBILDUNGEN
Fachkräftestipendium, AQUA, Arbeitsstiftungen, Aus- und Weiterbildungsbeihilfe
Präsentation
Barbara Reitinger
AMS OÖ, Service für personen- und unternehmensbezogene Förderungen
    
WORKSHOP #4
ÜBERBLICK ÜBER AUSGEWÄHLTE SICHERUNGSSYSTEME BEI KRANKHEIT UND BEHINDERUNG
Rehageld, Krankengeld, Berufsunfähigkeitspension, OÖ Chancengleichheitsgesetz
Präsentation
Silvia Kunz
Geschäftsführerin FAB

Videobeitrag der Band TEXTA zur Fachtagung

Vorträge am Nachmittag

DER SOZIALSTAAT IM WANDEL: ZWISCHEN INKLUSION UND EXKLUSION
Christine Stelzer-Orthofer - Vortrag
Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik

VERPFLICHTENDES INTEGRATIONSJAHR
Sabine Hafner - Vortrag
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Sektion VI Arbeitsmarkt