Die Wanderausstellung "Gekommen und geblieben - 50 Jahre Arbeitsmigration" beendet ihre Reise in Linz

Die Wanderausstellung "Gekommen und geblieben - 50 Jahre Arbeitsmigration" tourte zwei Jahre quer durch Oberösterreich. Die letzte Ausstellung wird in der Tabakfabrik im Oktober 2016 gezeigt.

Ausstellung "Gekommen und geblieben" in der Tabakfabrik 2016Die Ausstellung "Gekommen und geblieben - 50 Jahre Arbeitsmigration" wurde im Oktober 2014 im LDZ Linz eröffnet und hat seither an vielen Stationen in Oberösterreich Halt gemacht. Nun ist sie wieder zurück in Linz und wird nach der zweijährigen Reise das letzte Mal zu sehen sein. Erstmals werden auch alle Erweiterungen, die in den letzten 2 Jahren vorgenommen wurden, gezeigt.

Österreich schloss im Jahre 1964 mit der Türkei und 1966 mit ehemaliges Jugoslawien ein Anwerbeabkommen, um Arbeitskräfte ins Land zu holen. „Gastarbeiter“ und „Gastarbeiterinnen“ sind gekommen und geblieben.

migrare – Zentrum für MigrantInnen OÖ und Volkshilfe – Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung OÖ haben dieses Jubiläum als Anlass genommen und mit Univ. Prof. Dr. Michael John eine Wanderausstellung über die Arbeitsmigration konzipiert.

Die Wertschätzung gegenüber dieser Generation, aber auch die individuelle und systemische Verantwortung aus historischen Prozessen zu lernen und geschichtsgeleitet zu handeln, haben uns zu dieser Ausstellung veranlasst.

Ausstellungsplakat im PDF Format

Eröffnung der Ausstellung: 7. Oktober 2016, 17:00
Um Anmeldungen zur Eröffnung wird gebeten: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .

Tabakfabrik
Gruberstraße 1, 4020 Linz
Ausstellungsdauer: 10.10. - 28.10.2016
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 09:00 - 17:00 |  Freitag 09:00 - 16:00

Alle Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Facebook Seite der Ausstellung.
Broschüre zur Ausstellung im PDf Format

Diese Ausstellung wurde ermöglicht durch die grozügige Unterstützung der Tabakfabrik Linz.
Tabakfabrik Linz

Der neue Lehrgang NACHBARINNEN startet im Oktober 2016!

NACHBARINNEN OÖSie sind beim AMS als arbeitslose bzw. arbeitssuchende Frau mit Migrationsbiografie vorgemerkt? Sie haben sehr gute muttersprachliche sowie Deutschkenntnisse? Sie wollen an einem anerkannten und FH-zertifizierten Lehrgang teilnehmen? Sie wollen andere Familien in ihren Inklusionsprozessen begleiten und sie unterstützen?

Dann bewerben Sie sich für unseren nächsten Lehrgang NACHBARINNEN, der am 17. Oktober 2016 in Linz startet. In der Dauer von 8 Monaten erhalten sie die Qualifizierung zur aufsuchenden Familienarbeit im transkulturellen Kontext.

Interessierte Frauen können sich per Mail oder telefonisch bewerben. Alle relevanten Informationen finden Sie im beiliegenden Flyer.

Mehr Infos zum vergangenen Lehrgang und den Aufgaben der NACHBARINNEN finden Sie hier.

Ars Electronica Festival 2016 - Führungen in diversen Sprachen

Ars Electronica Festival 2016Am 10. und 11. September 2016 lädt das Festival zu kostenlosen Führungen auf Türkisch, Russisch, BKS, Polnisch, Rumänisch, Persisch, Arabisch, Igbo, Österreichische Gebärdensprache und für Menschen mit Sehbeeinträchtigung ein! Mehr Infos finden Sie unter folgendem Link.

Fachtagung 2016 - Vortragsunterlagen

Unter dem Titel "Ene, mene, muh... Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Fluchtgeschichte" fand am 14. Juni 2016 bereits zum neunten Mal die Fachtagung „Migration und Arbeitswelt“ im Kongresssaal der AK OÖ statt. Jetzt stehen Ihnen auch die Unterlagen der Vorträge und Workshops zum Download zur Verfügung! Sie finden diese hier...

migrare Jahresbericht 2015 zum Nachlesen

migrare Jahresbericht 2015Ein Jahr der Gegensätze liegt hinter uns: Feiern und Tränen; Hilfe und Gehetze; Wachstum und Kürzungen. Gefeiert haben wir unser 30-jähriges Bestehen als Zentrum für Inklusion für Menschen mit Migrationsbezug. Geweint haben wir um die vielen Menschen, die 2015 ihre Heimat verlassen mussten und ihrem Traum nach Sicherheit und Freiheit folgten, jedoch häufig Tod, Verlust, Krankheit und Abweisung fanden. Aber Trauer alleine hätte uns stillschweigend zusehen lassen. Wir haben auch gehandelt. Neben dem großen zivilgesellschaftlichen Engagement einzelner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, haben wir versucht als Team mit vereinten Kräften zu helfen. Und wir haben vor allem das getan, was wir am besten können: innovative Dienstleistungen entwickelt, um unsere neuen Mitbürger und Mitbürgerinnen bestmöglich zu unterstützen und den zukünftigen Herausforderungen proaktiv und positiv zu begegnen.

In unserem aktuellen Jahresbericht können Sie mehr über unsere Dienstleistungen und Aktivitäten im Jahr 2015 erfahren.