Integrationsfördernde Projekte PDF Drucken

Im Projektzentrum wird kontinuierlich an neuen Projekten gearbeitet.
Folgende Projekte befinden sich momentan in der Konzept- oder Umsetzungsphase:

sprechen.komm! - Ein Frauen-Tandem-Projekt der besonderen Art

sprechen.komm!migrare startet im März 2012 zum zweiten Mal ein Tandem-Projekt. Frauen mit und ohne Migrationshintergrund bilden für 9 Monate ein Tandem, bei dem vor allem die sprachliche Praxis und der interkulturelle Austausch unter den Frauen im Vordergrund stehen soll.

Unter dem Motto „voneinander lernen – miteinander tun“ können Sprachkenntnisse verbessert, Vorurteile abgebaut, Netzwerke geöffnet und interkulturelle Kompetenzen erweitert werden. Was genau das Tandem gemeinsam unternimmt und welche Form des Austausches und Unterstützung sie wählen, bleibt den Tandempartnerinnen überlassen. Migrare bietet für die Laufzeit des Projektes begleitende Veranstaltungen, professionelle Begleitung und regelmäßige Infomails.  
Detailinformationen
Nähere Informationen bei:

Karin Roller-Robbrecht
Tel.: 070/667363-25
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Das Projekt wird unterstützt von:
Österreichische Gesellschaft für politische Bildung

BMIBKA   Land OÖ

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MUT gegen arMUT

Plakat MUT gegen arMUTMenschen mit Migrationshintergrund sind in allen EU-Staaten stärker von Armut betroffen oder gelten als armutsgefährdeter als Mitglieder der autochthonen Gesellschaft. Auch in Österreich belegen die Statistiken, dass MigrantInnen einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt sind. Im Jahr 2006 lebten 27% aller Armutsgefährdeten in Haushalten mit Migrationshintergrund, unter ihnen viele Kinder.

Das Projekt „MUT gegen ArMUT“ fördert die Information, Diskussion und Strategieentwicklung zu und gegen Armut unter Menschen mit Migrationshintergrund in Oberösterreich und arbeitet direkt mit den Betroffenen.

Das Projekt umfasst in einem breiten Rahmen folgende Themenbereiche: Bekämpfung von bereits bestehender Armut, Empowerment von armutsgefährdeten Personen, Unterstützung der Zielgruppe bei der Entwicklung von Strategien zur Vermeidung bzw. zur Beseitigung von Armut.
 

Projektphase 1: DIE EINSCHULUNG

Ein erster Schritt des Projekts war die Einschulung von MultiplikatorInnen mit Migrationshintergrund. Nach der Ausbildung (Jänner 2010) halten die MultiplikatorInnen Workshops innerhalb von ethnischen/multiethnischen Vereinen ab, deren Inhalte sich nicht nur auf die Vermittlung von Informationen beschränken, sondern auch konkrete Handlungsmöglichkeiten und gemeinschaftliches Engagement gegen Armut diskutieren sollen.
 
MUT Fotos
MultiplikatorInnen und migrare MitarbeiterInnen mit dem Minister Rudolf Hundstorfer während der Einschulung im Jägermayrhof in Linz
 
 
 
 
 
 
 

Projektphase 2: DIE WORKSHOPS

Die eingeschulten MultiplikatorInnen führen laufend Workshops zu diversen Themen in Bezug auf Armut und Armutsgefährdung. Bis jetzt wurden 12 Workshops in folgenden Orten abgehalten:

  • • Linz
  • • Enns
  • • Wels
    • Bad Ischl
  • • Attnang Puchheim

MUT WS Bad Ischl  MUT WS Verein Trojka MUT WS Gruppe Zeit für Dich

Weitere Workshosp können bei migrare bis Ende November 2010 gebucht werden. Alle Infos erhalten Sie bei Vera Lujic-Kresnik:
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0732/66 73 63 DW19

Projektphase 3: DIE INFO-KAMPAGNE

Für die Info-Kampagne im Rahmen des Projektes haben wir ein Plakat entworfen, mit dem wir auf Armut und Armutsgefährdung unter MigrantInnen aufmerksam machen  und gleichzeitig MigrantInnen motivieren und unterstützen möchten, selbst aktiv zu werden und dagegen etwas zu unternehmen. BILDUNG - ARBEIT - SOZIALE SICHERHEIT sind die Schlagwörter für die Prävention.
Falls auch Sie das Plakat (Format A2) erhalten möchten, melden Sie sich bei uns!

Plakat Download

KooperationspartnerInnen:
Arbeiterkammer OÖ
Johannes Kepler Universität Linz/Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik
Österreichischer Gewerkschaftsbund OÖ
Sozialplattform OÖ

UnterstützerInnen:
Armutsnetzwerk OÖ
pro mente OÖ
Schuldner-Hilfe Verein für prophylaktische Sozialarbeit

FördergeberInnen:
Österreichische Gesellschaft für politische Bildung

Österreichische Gesellschaft für politische Bildung

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

 

Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

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