| Integrationsfördernde Projekte |
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Im Projektzentrum wird kontinuierlich an neuen Projekten gearbeitet. MUT gegen arMUT Menschen mit Migrationshintergrund sind in allen EU-Staaten stärker von Armut betroffen oder gelten als armutsgefährdeter als Mitglieder der autochthonen Gesellschaft. Auch in Österreich belegen die Statistiken, dass MigrantInnen einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt sind. Im Jahr 2006 lebten 27% aller Armutsgefährdeten in Haushalten mit Migrationshintergrund, unter ihnen viele Kinder. Das Projekt „MUT gegen ArMUT“ fördert die Information, Diskussion und Strategieentwicklung zu und gegen Armut unter Menschen mit Migrationshintergrund in Oberösterreich und arbeitet direkt mit den Betroffenen. Das Projekt umfasst in einem breiten Rahmen folgende Themenbereiche: Bekämpfung von bereits bestehender Armut, Empowerment von armutsgefährdeten Personen, Unterstützung der Zielgruppe bei der Entwicklung von Strategien zur Vermeidung bzw. zur Beseitigung von Armut. Projektphase 1: DIE EINSCHULUNGEin erster Schritt des Projekts war die Einschulung von MultiplikatorInnen mit Migrationshintergrund. Nach der Ausbildung (Jänner 2010) halten die MultiplikatorInnen Workshops innerhalb von ethnischen/multiethnischen Vereinen ab, deren Inhalte sich nicht nur auf die Vermittlung von Informationen beschränken, sondern auch konkrete Handlungsmöglichkeiten und gemeinschaftliches Engagement gegen Armut diskutieren sollen. MultiplikatorInnen und migrare MitarbeiterInnen mit dem Minister Rudolf Hundstorfer während der Einschulung im Jägermayrhof in LinzProjektphase 2: DIE WORKSHOPSDie eingeschulten MultiplikatorInnen führen laufend Workshops zu diversen Themen in Bezug auf Armut und Armutsgefährdung. Bis jetzt wurden 12 Workshops in folgenden Orten abgehalten:
Projektphase 3: DIE INFO-KAMPAGNEFür die Info-Kampagne im Rahmen des Projektes haben wir ein Plakat entworfen, mit dem wir auf Armut und Armutsgefährdung unter MigrantInnen aufmerksam machen und gleichzeitig MigrantInnen motivieren und unterstützen möchten, selbst aktiv zu werden und dagegen etwas zu unternehmen. BILDUNG - ARBEIT - SOZIALE SICHERHEIT sind die Schlagwörter für die Prävention. Falls auch Sie das Plakat (Format A2) erhalten möchten, melden Sie sich bei uns! KooperationspartnerInnen: UnterstützerInnen: FördergeberInnen: Österreichische Gesellschaft für politische Bildung
Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
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Menschen mit Migrationshintergrund sind in allen EU-Staaten stärker von Armut betroffen oder gelten als armutsgefährdeter als Mitglieder der autochthonen Gesellschaft. Auch in Österreich belegen die Statistiken, dass MigrantInnen einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt sind. Im Jahr 2006 lebten 27% aller Armutsgefährdeten in Haushalten mit Migrationshintergrund, unter ihnen viele Kinder.
